Montag, 18. Februar 2008

Beschissen

Das war wieder so ein verschissenes Wochenende. Alles ist noch schlimmer geworden als ich gedacht habe.
Am Freitag haben wir nun unser Zeugniss bekommen. Zufrieden bin ich selber nicht, aber ich weiß was ich machen kann und woran es liegt. Ich war das ganze Jahr 2008 fast durchgehend krank. Und das mitten im Schulaufgabenblock. So habe ich sie alle in den Sand gesetzt, und meine Noten dadurch verschlechtert.
Meine Eltern wollten unbedingt mit mir reden. Es war schlimm. Es musste auch ein Sündenbock gefunden werden. Das war die Theatergruppe, in der ich bin. Muss nun aussteigen und am Freitag gleich nach Hause kommen.
Auf alles habe ich verzichtet. Auf Reenactment, auf Fahrten auf Freunde auf Hobbies.
Ich bin am Ende mit meinen Kräften, ich kann echt nicht mehr. Am liebsten wäre ich tot, dann habe ich wenigsten keinen Stress mehr und eine Erlösung.

Verzicht

Sie haben mir alles versaut. Alles.
Ich habe auch kein Leben mehr. Wie soll man leben, wenn man keine Freunde hat und keine Hobbies. Alles ist Routine und nichts kann mehr aufgewertet werden.
Meine Wochenenden sehen seit ewigen Zeiten immer gleich aus. Am Freitag hatte ich immer Theater, dann einkaufen gegangen und nach Hause. Dort erstmal gegessen und dann vor den Fernseher bis er gekommen ist.
Am Abend dann wieder zum Fernseher. Und danach ins Bett.
Am Samstag sieht es so aus: Aufstehen frühstücken und dann lernen bis zum Mittagessen. Dann wieder fernsehen.
Dann am Abend noch zum PC und dort ins Internet.
Am Sonntag sieht es genauso aus wie am Samstag.
Jeden Tag das gleiche.
Ich gehe nicht weg, mit wem denn? Es gibt dann immer Ärger? Durchsetzten ist nicht, weil dafür keiner da ist.
Alles ist so wie immer, deswegen hasse ich Wochenenden.

Letztes Jahr wollte ich unbedingt zu einem Reenactment-Treffen. Drei Tage habe ich an die hingeredet die ganzen Verbindungen von der Bahn rausgesucht. Aber sie haben es mir immer wieder ausgeredet und bedenken ausgesprochen. Wirst du abgeholt, wie kommst du hin wie zurück, wie lang dauert die Fahrt, wie oft musst du umsteigen... Ich hatte auch mit den anderen per E-Mail alles abgesprochen, dass ich komme. Aber nach drei Tagen hatte ich keine Lust mehr. Es war zu viel. Aufgegeben. So habe ich auch mit reenactment aufgehört. Es ist doch peinlich, wenn man sagen muss, dass die Eltern nicht es nicht erlauben, mit 22 Jahren.

Genauso als sie mir den Umgang mit Freunden von mir verboten hatten. Eine Zeitlang habe ich mich noch getroffen mit denen. Aber jetzt ist es nicht mehr so. Seit vie oder fünf Wochen habe ich keinen Kontakt mehr zu ihnen, keinen von denen. Alles soll schlechter Umgang sein. Z.B. hat eine mich dazu angestiftet Vegetarierin zu werden. Das erkennen sie aber nicht an, und sagen, dass man Fleisch essen muss. Eine Zeitlang habe ich immer wieder erklärt, dass man auch ohne Fleisch überleben kann. Aber es gab dann immer Ärger, jedes Wochenende. Es ist ja nicht so, dass sie gesagt haben, nun du willst Vegetarierin werden, ok, wenn du nicht uns das fleischessen vermiest und wir nicht extra kochen müssen, wenn es Fleisch gibt, dann ok. Nein so war es nicht, Breche ihren willen und sie macht alles was wie wollen. Da habe ich auch aufgegeben ihnen zu erklären, dass ich Vegetarienin werden will. Mir wird zwar jedes mal schlecht, wenn ich Fleisch esse, aber egal ich esse es ungekaut hinuntergeschluckt.

Freunde haben meine Gedanken vergiftet.

Sie hören die falsche Musik,...

Als ich letztes Jahr durchgefallen bin hat das alles mit meiner weggeherei zu tun gehabt. Bin nach Leipzig gefahren weil ich es einfach nicht mehr in München ausgehalten habe.
Ja an all dem soll das letzte Jahr draufgegangen sein.
Natürlich ist auch das Theaterspielen schlecht, weil ich meine Gedanken NUR darauf gelegt habe.

Es war ja nicht so, dass ich extrem depressiv gewesen bin, und nicht lernen konnte, weil ich mich nicht konzentrieren konnte. Weil ich keine Zukunftsaussichten hatte, die mir gefallen hätte.
Er wollte mich immer wieder zu einer Fachhochschule für Angestellte ... Drängen wäre das falsche Wort, er hat nur darüber gesprochen wie toll das wäre und wie gesichert ich dort wäre.
Es ist einfach zu viel.

Was soll ich sonst machen? Ich kann einfach nicht mehr kämpfen, es bringt nicht. Ich werde von allen verarscht. Mit der Wohnung, die ich nicht bekommen habe. Mit einer Familientherapie, die sie abgelegt haben.
Immer und immer wieder wurde ich enttäuscht, es reicht irgendwann.
Nun wie soll ich nun lernen?
Kontrollieren mich sowieso auf Schritt und dritt. Als selbst ständiger Mensch werde ich von denen sowieso nicht angenommen.
Die Musik ist schlecht, und die Schwarzen Sachen die ich anziehe sind Gothic und das ist schlecht, das vergiftet meine Gedanken und das hat eine Freundin von mir angestellt.

Jetzt muss ich nach der Schule gleich nach Hause und nichts außer lernen. Was für ein Tolles Leben.

Lieber hätte ich eine Erlösung, egal wie.
Nach der Schule werde ich mich einliefern lassen, endlich gesund werden. Das wäre toll.

Früher hatte ich immer einen Traum, irgendwohin und ganz von vorne anfangen. Das wärs, wo mich niemand kennt und sie nicht da sind.

Dienstag, 12. Februar 2008

Sinnlos

Draußen ist es kalt.

Ohne Jacke ist es kalt.

Im Winter ist es kalt.

Im Sommer ist es warm.

Mit Jacke ist es warm.

Draußen ist es warm

Wenn es regnet wirst du nass.

Regen ist Wasser.

Regen ist nass

Montag, 4. Februar 2008

Der Blog

Vielleicht etwas zur erklärung warum ich hier schreibe. Es ist einfach so, dass ich - auch bei meinen Freunden - niemand auf die Nerven gehen will. Zudem habe ich immer fast gleich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich lange nicht melde bei ihnen. Es ist komisch und bin total darauf bedacht, wie und was andere von mir denken. Kann das einfach nicht abstellen. Bei Menschen, die ich erst kurz kenne ist das am schlimmsten.
Manchmal ist es aber so, dass ich Personen, die ich fast nicht kenne meine ganze Lebensleidensgeschichte erzähle und schlage sie somit in die Flucht.
Manchmal überlege ich mir warum ich hier überhaupt schreibe. Ich sehe das eher so wie ein Ventil, das ich rauslassen muss. Ich kann nicht alles in mich hineinfressen und vergessen/verdrängen. Gleichzeitig weiß ich, das das hier nur von extrem Wenigen gelesen wird. Das ist auch wieder gut.

Freitag, 1. Februar 2008

Verarschung

In letzter Zeit kommt es mir sehr viel öfters vor, dass Leute mir aus dem Weg gehen. Ich werde auch von so vielen Leuten hintergangen. Zuerst mein Vater mit der Wohnung, bei der er keine Sicherung unterschreiben wollte.
Beim Theater.
Hier hat mir eine Klassenkameradin (keine Freundin) die kleinste Rolle gegeben, weil sie auf irgendetwas sauer ist, was ich gemacht gesagt getan habe. Niemand kann mir genau sagen, wieso sie so komisch zu mir ist. Keift mich an, wenn ich was sage, und ist total zickig. Ausserdem und das ist der Höhepunkt, sitzt sie auch noch neben mir. Zuerst waren wir drei in der Reihe, aber diejenige in der Mitte hat die Probezeit nicht geschafft, nun sitzt sie neben mir. Verdeckt ihre Noten, wenn wir Exen zurückbekommen, dreht den Kopf weg wenn ich in der Nähe bin. Und solche Scherze Nun hat mir diese Person die kleinste Rolle gegeben, die im ganzen Stück drinnen ist. Zudem haben sie mir, als ich krank war und nicht hingehen konnte, einfach ein Paar von meinen Teilen jemand anderes gegeben. Das habe ich aber auch nur durch Zufall gesehen, weil ich wissen wollte wo wir sind und einfach mal durchgeplättert habe in einem anderen Textbuch. Das ist hinterlistig. Als ich mit jemand darüber gesprochen hatte, hat sie zu mir gesagt, dass ich es noch lernen kann und sie mir zeigen wie es läuft. Bis zum März das schaffen wir nie. so muss ich damit abfinden.
Im Bus zur Schule war auch ein Fall davon:
Als ich krank war und unbedingt Mathe mitschreiben wollte, setzte ich mich in den Bus, da kam jemand von meiner Klasse und ging einfach an mir vorüber ohne etwas zu sagen. Das machen zwar auch die Leute vom Theater, aber da ist es nicht so schlimm. Ich habe nun das Gefühl, dass derjenige mir aus dem Weg geht, obwohl er jeden Morgen auch noch in der Klasse guten Morgen sagt. Und ich traue mich nicht, ihm etwas zu sagen, könnte ja schlecht aufgefasst werden.
So bin ich hin und hergerissen.
Ich will einfach niemand auf die Nerven gehen.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Leben, oder wie man es nennt

Eins ist echt witzig. Seit drei oder vier Wochen bin ich fast ununterbrochen krank. Deswegen nehme ich seit wieder einmal fast einer Woche keine Medis. Falle wieder in Depressionen zurück und merke wieder wie Geschichten mir einfach so einfallen. Bilder rasen in meinem Kopf vorbei und immer weiter. Mein Kopf produziert Bilder. Als ich die Medis genommen hatte, war es wie ein schwerer Bleisack, den ich mit mir rumgetragen habe. Mein Kopf war wie ausgewischt und ich konnte mir keine Gedanken über irgend etwas machen.
Einerseits weine ich wieder ohne Grund und verfalle wieder einem Kaufrausch, den ich so nicht kannte. Oder nur bedingt und abgeschwächt.
Andererseits merke ich wieder wie ich Bilder und Geschichten ausdenken kann. Aber ich bin zu faul und nicht fähig sie auch aufzuschreiben.
Was ist nun besser? Wie benebelt durch die Welt zu gehen und sich einigermaßen ausgeglichen zu fühlen, oder nur noch von Tag zu Tag hangeln ? Ausgeglichen haben mich die Tabletten sowieso nicht.
Aber ich kann so wie ich jetzt bin, nicht weitermachen.
Brauche unbedingt neue Tabletten.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Heath Ledger

Nur durch Zufall habe ich heute erfahren - vor den Nachrichten - dass Heath Ledger gestorben ist.
Meine Güte der war 28. Aber echt so sehr schade.
Weiß man schon mehr? Warum?

Montag, 21. Januar 2008

Einsamkeit

Ich gehe durch die Straßen. Überall um mich herum sind Menschen, die fröhlich miteinander reden. Wenn ich bei ihnen vorbeigehe bekomme ich Wortfetzen mit. Kalt weht mir die Luft entgegen und ich mache meine Jacke enger zu.
Von irgend woher höre ich leise Musik. Ob ich mir die einbilde? Ich weiß es nicht.
Langsam streune ich weiter. Die Lichter brennen in meinen Augen. Alleine bin ich und so fühle ich mich auch. Überall sind Menschen, die irgendjemand haben.
So bin ich alleine mit meinen Gedanken. Auch sie fliehen vor mir.
Einfach weitergehen und nicht zurückschauen. Alles wird bestimmt besser.
Menschen um mich herum lachen. Ich könnte heulen.
Sind sie zu glücklich für mich oder bin ich ihnen zu ... ja wie bin ich für die den?
Bin mit meinen Gedanken alleine, niemand wird mich ansprechen.
Ein bekanntes Gesicht kommt auf mich zu und begrüßt mich. Das Gesicht ist für mich bekannt, aber nicht weiter. Kommt es mir nur so vor oder ist dieses Gesicht auch unbekannt für mich. Ein freundliches für mich eingestelltes Gesicht, leider fremd doch sehr bekannt.
Ich gehe nach einem leichtem Smal Talk weiter alleine. Das bekannt fremde Gesicht hatte ein Termin, der leider unaufschiebbar gewesen ist.
Macht auch nicht, lieber bin ich mit mir alleine als störend für andere.
Kann ich die anderen wieder treffen?
So sehe ich wieder fremde fröhliche Gesichter um mich herum.
Wohin die wohl alle gehen?
logo

Leben und anderes Zeug

Danielle ist:

Zweigeteilt: Sie studiert als Eva in Fribourg und kommt immer mal wieder nach München. Schreibt in Fribourg darüber im Blog. In München hier.

Danielle schreibt:

München
Hm eigenlich wollte ich ja nur wieder einen Blog haben....
Danielle1798 - 31. Dez, 19:35
kurze Sache
Nun in 2 Tagen ist es endlich soweit. Dann ist der...
Danielle1798 - 2. Sep, 02:21
Pishing
Greetings, We are excited to announce the World of...
Danielle1798 - 31. Aug, 20:18
Wie uns die Politik verarscht
Zwei Wochen nun hat und sie Politik in der Schwebe...
Danielle1798 - 31. Aug, 15:14
E-mail-Account
Nun ich hatte und habe immer noch etwas Probleme mit...
Danielle1798 - 27. Aug, 00:02

Danielle kommentiert:

Neu: weils so spass macht
Draußen ist es kalt. Ohne Jacke ist es kalt. Im Winter...
Danielle1789 - 2. Jan, 19:12
Hm, in ein paar Dingen...
Hm, in ein paar Dingen wusste ich schon, was ich hätte...
Danielle1798 - 2. Jan, 18:49
Danke euch beiden. Ja...
Danke euch beiden. Ja ich habe mich hier sehr gut eingelebt....
Danielle1798 - 24. Sep, 10:30
Soo dann mal ich als...
Soo dann mal ich als erstes, wenn sich keiner traut....
deprifrei - 2. Sep, 01:34

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