Heute ist Romy Schneider ist heute vor 25 Jahren leider gestorben. 1982 ist sie gestorben.
In Frankreich ist sie groß rausgekommen mit großen Rollen.
Romy wird am 23. September 1938 in Wien geboren.
Rosemarie Magdalena Albach stammt aus einer alten Schauspieler-Familie. Ihre Großmutter, Rosa Albach, war bis 90 Jahre Schauspielerin am Wiener Burgtheater. Ihre Mutter, Magda Schneider, und Vater, Wolf Albach Retty, waren auch Schauspieler. Sie galten als das Traumpaar während des Krieges.
Als im Oktober 1938 Österreich ans Nazi-Deutschland angegliedert wurde, zogen die Eltern mit ihrer kleinen Rosemarie nach Berchtesgaden zu den Großeltern.
Dort verbrachten sie ungestört den Krieg. Die Mutter drehte Filme und der Vater war auch selten in Berchtesgaden.
Aber Romy fühlte sich wohl bei den Großeltern und hatte es sehr unbeschwert.
1941 wurde ihr Bruder Wolfgang geboren.
1944 wird Romy in die nahegelegende Grundschule in Berchtesgaden eingeschult. Nach dem Krieg wird sie auf das Internat Goldenstein geschickt. Dort hat sie sich nicht wohlgefühlt. Sie ist begabt im Zeichnen und spielt auch in allen Theaterstücke in der Schule mit. Oft vergräbt sie sich im Garten der Schule und schreibt ihr Tagebuch. "Ich will unbedingt Schauspielerin werden" ist ihr größter Wunsch.
1953 wird sie zu Probeaufnahmen zum Film "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" geschickt. Und sie wird genommen. An der Seite ihrer Mutter spielt sie noch unter dem Namen Romy Schneider-Albach die Evi.
Danach dreht sie "Feuerwerk" wieder mit der Mutter Magda Schneider.

Dann im nächsten Jahr kommt ihr großer Durchbruch. Sie dreht "Jugendjahre einer Kaiserin".
1955 dreht sie den Film. "Sissi". Sie wird zum Star. Man nannte sie "die Jungfrau vom Geiselgasteig"
Dann ein Jahr später dreht sie den zweiten Teil von "Sissi".
Und andere Filme, die sie gerne spielen wollte. Sie hatte durchgesetzt, dass sie "Robinson soll nicht sterben" vor Sissi dreht. Wie wollte nicht mehr in der Rolle als "Sisse" feststecken.
1957 drehte sie Monpti. Dort lernt sie Horst Buchholz kennen. Die beiden wurden in Deutschland zu einem Skandal. Sie wurden als das neue Traumpaar des Films gehandelt. Obwohl sie es gar nicht waren.
Aber die Filmindustie wollte sie wieder als "Sissi" zurück und so gab es noch einen dritten Teil von Sissi. Den vierten hat sie Jahre später abgelehnt.
1958 dreht sie in Frankreich "Christine". Der Film war ein Flop, aber Romy lernt den kommenden Star aus Frankreich kennen Alain Delon.
Sie werden langsam Freunde und verlieben sich ineinander. Alain holt Romy nach Frankreich. Sie hat es schwer. In Deutschland war sie "Sissi" in Frankreich konnte sie nicht drehen, weil sie noch nicht so gut französisch sprach. So folgten nur "Halbzahrte" und ein Jahr später "Ein Engel auf Erden", "Die schöne Lügnerin" und "Katja die ungekrönte Kaiserin".
1960 spielt sie die Myrrine in dem Fernsehfilm "Sendung der Lysistrata". Es kamen keine sonderlichen Angebote zu ihr. "Sissi" hatte sie abgelehnt und ähnliche Rollen wollte sie jeztz auch nicht mehr spielen.
1961 lernte sie Luchino Visconti durch Alain Delon kennen. Die beiden hatten zuvor "Nur die Sonne war Zeuge gedreht".
Visconti suchte für sein Theatersück "Schade, dass sie eine Dirne ist" eine weibliche Rolle. Und da feststand dass Alain mitspielt wollte Visconti, dass Romy die Schwester von Alain spielt. So lernte Romy ohne Akzent französisch und akzeptierte die harten Metoden von Visconti. Die Proben wurden durch eine Blinddarmoperation von Romy unterbrochen. Aber dann am 29. März 1961 ist die Premiere. Und ganz Paris liegt ihr zu Füßen.
So bekommt Romy ein Standbein in dem französischen Filmbuisnes.
Sie dreht einen Episodenfilm mit Visconti "Boccaccio '70".
Es läuft gut für Romy. Sie wird nach Hollywood gerufen und dreht "Der Kardinal", "Der Prozeß" und "Leih mir deinen Mann".
Zischen 1961 und 1964 geht es ihr super.
Aber im Privatleben sieht es nicht so besonders toll aus. 1964 trennt sich Alain von Romy. Sie ist am Boden zerstört.
1965 zieht sie wieder nach Deutschland zurück und lernt Harry Meyen kennen. Er ist ein Berliner Schauspieler und Boulevardtheater-Regisseur. Am 15. Juli 1966 heiraten sie. Am 3. Dezember wird ihr sohn David Christopher geboren. Sie zieht sich ins Privatleben zurück.
Aber 1968 dreht sie wieder. Sie wird von Alain Delon zum Film "Der Swimmingpool" geholt.
Ein Jahr später wird sie zum Star in Frankreich. Durch "Die Dinge des Lebens". Sie ist nun die moderne emanzipirte Frau in Frankreich. Sie kann nun alle Rollen haben die sie will. Sie ist da angekommen wo sie schon immer hinwollte: Sie wird anerkannt, als Frau und Schauspielerin. Und Romy hat den Sprung in dragische Rollen gefunden.

1970 ist ihr Jahr. So dreht sie und dreht sie.
"Die Gelibte des anderen", "Bloomfield", "La Califfa", "Das Mädchen und der Komissar", "Das Mädchen und der Mörder - Die Ermordung Trotzkis". Und sie engagiert sich für die Abschaffung des Paragraphen 218. Und sagt im Stern "Ich habe abgetrieben".
1972 dreht sie "Ludwig II" mit Visconti. Sie spielt die Rolle der Kaiserin von Österreich. Aber diesmal ist der Film historisch.
Aber die Ehe mir Harry Meyen wird geschieden. Sie war zuvor schon zerbrochen.
Sie erholt sich in der Schweiz.
Romy musss sich immer wieder anstrengen um druchzuhalten. Sie kämpt ihre Angst mit Tabletten und Alkohol nieder. Sie hat Lampenfieber und Angst, dass sie ihre Rolle nicht schaft. Das wird in den nächsten Jahren immer schlimmer.
1973 dreht sie wieder. Zum Beispiel "Das wilde Schaf" und "Trio Infernal".
Es läuft wieder besser auch im Privatleben. Sie hat einen Privatsekretair Daniel Biasini.
Am 18. Dezember 1975 heiratet sie ihn.
1976 bekommt sie den französischen Oscar "Cèsar" für den Filme "Nachtblende". Für "Gruppenbild mit Dame" bekommt sie als beste Darstellerindas goldene Filmband des Deutschen Filmpreises.
1979 war die Tiefe und die Höhe ihres Lebens.
Am 3. Februar nimmt sich ihr erster Ehemann Harry Meyen das Leben. Sie ist geschockt und gibt sich selber die Schuld.
Am 15. April bekommt sie ihren zweiten César für "Eine einfache Geschichte".
1980 wird Romy und Alain Delon von Paris Match zu den Lieblingstars gewählt.
Am 5. Juli 1981 stirb ihr Sohn David, als er über den Gartenzaun seiner Großeltern Biasini klettert. Er rutscht ab und erleidet innere Blutungen.
David sollte im film "Die Spaziergängerin von Sans Souci" dem Sohn von Romy spielen.
Romy ist am Ende ihrer Kräfte. Sie überwindet den Tod ihres Sohnes nicht. Trotzdem zieht sie diesen Film durch, und widmet es David und seinem Vater.
Sie bricht während den Dreharbeiten zusammen, erhohlt sich wieder, dreht weiter.
Am 29. Mai 1982 stirbt sie im Hotelzimmer an Herzversagen.
RIP Romy Schneider. Idol, Star, und bei weitem nicht nur Sissi!