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Aktuelles

Dienstag, 13. Oktober 2009

Antwort bezüglich Infos

Vor einiger Zeit habe ich eine Mail an die TU Ilmenau geschickt. Ich wollte eigentlich wissen, ob ich dort auch studieren kann. Also ich habe nun gefragt:
Frage Nr 1: Kann ich mit meinem Abitur (allgemeine Hochschulreife) oder mit meiner allgemeinen Fachhochschulreife studieren?
Frage Nr 2: Wann würde das neue Semester beginnen?
Frage Nr 3: Wie hoch ist der NC?
Frage Nr 4: Kann eine eine Berufsausbildung auf den NC angerechnet werden?
Frage Nr 5: Muss ich ein Vorpraktikum machen? Und wie sehen die Regeln dafür aus?
Eigentlich ganz einfach (oder auch nicht)
Nun zur Antwort von dem Studienberater an der TU Ilmenau:

die Zulassungsvoraussetzung für ein Studium an einer Universität in Thüringen ist
die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder Meister, Techniker, Betriebswirt. Wenn auf Ihrem
Zeugnis „Fachhochschulreife“ drauf steht, dann können Sie zunächst nur an Fachhochschulen studieren.
Sollte auf Ihrem Zeugnis „Fachgebundene Hochschulreife – Wirtschaft“ draufstehen, könnten Sie auch an einer Universität etwas Wirtschaftswissenschaftliches studieren.
Ansonsten wäre es noch möglich, zunächst einen medienwissenschaftlichen Bachelor an einer Fachhochschule zu belegen und danach mit Eignungsfeststellungsprüfung den passenden Master an einer Uni drauf zu setzen.
„Angewandte Medienwissenschaft“ ist bei uns zulassungsbeschränkt, Bewerbungszeitraum war 1. Mai – 15. Juli online über unsere Homepage. Man hätte für einen der 143 Studienplätze (NC) 2,3 im Abitur haben müssen oder 4 Wartesemester. Wartezeit ist alle Zeit nach dem Abitur, außer Studienzeiten.


Hat er meine Mail überhaupt gelesen? Also muss ich auch da wieder hinterher gehen und anrufen.
Ich weiß, dass ich in dort an der TU studieren kann, mit meinem Zeugnis.
Nach ihm hätte ich studieren könne, wenn ich mich beworben hätte. Habe ich aber nicht.
Aber er antwortet mir nicht auf Frage 4 und 5. Frage 2 beantwortet er ebenfalls nicht, es sei denn man nimmt an, dass man nur im Sommer studieren kann.
Eigentlich waren meine Fragen wie sie oft und jederzeit an Unis oder FHs gestellt werden können.
Und mit der ersten Frage habe ich schon wieder ein Beispiel warum es nicht praktikabel ist die Bildung Bundesländer zu überlassen. Da habe ich nun mein Abitur in Bayern gemacht, und das noch an der Berufsoberschule. In Thüringen wissen die gar nicht was eine Berufsoberschule ist.
Aber da rege ich mich mal wieder auf.
Werde nun an der TU Ilmenau anrufen und fragen was und wie es nun mit meiner Anrechnung der Ausbildung aussieht. So schwer kann das doch nicht sein.

Montag, 5. Oktober 2009

Geld

Geld ist wichtig, sonst könnte man ja nicht überleben und sich etwas zu essen kaufen.
Die meisten Arbeiten ja um dies zu verdienen. Andere bekommen es vom Staat.
Ganz am Anfang, als ich frisch in diese Wohnung gezogen bin, war ich ja Studentin und hatte einen Nebenjob. Dort verdiente ich bis zu 400 €, aber an die bin ich nicht herangekommen. Es waren immer so zwischen 300 und 350 €. Von meinen Eltern bekam ich noch 250 € dazu. Das macht so zwischen 500 und 550 € im Monat. Davon gingen erst einmal 450 € Miete ab. So blieben mir zum Leben 50 €. Von diesen 50 € gingen für die Stadtwerke noch einmal 25 € ab. Das wäre dann für Lebensmittel und sonstiges 25 € im Monat.
So kam es, dass ich nicht einmal für die Miete gearbeitet habe.
Genauso sah es aus als ich als Praktikantin gearbeitet hatte. Dort verdiente ich etwa 500 € im Monat.
Jetzt könnt ihr gerne sagen, dass ich doch doof bin und nicht als Praktikantin arbeiten sollte, denn da verdient man weniger. Nein echt? Also hier zur Erklärung: Arbeiten gehört zum Leben. Und deswegen habe ich gearbeitet.
Als ich dann fest angestellt gewesen bin hatte ich ungefähr 1100 € verdient. Eigentlich ein ganz schöner batzen Geld. Davon konnte ich sogar recht gut Leben.

Nun ein Sozialhilfeemfänger bekommt die ganze Miete gezahlt. Grundsicherung hat er 359 € im Monat. Zusätzlich bekommt er Zuschuss zu Wasser und Heizung.
Ausserdem kann er bis zu 150 € steuerfrei dazu verdienen. Das ist nicht wirklich viel. Wenn er dies also macht hat er ganze 509 €. Also genauso viel wie ich verdient habe. Bei ihm geht nun keine Miete ab. Wenn nun sein Fernseher kaputt ist, kann er sich einen neuen vom Staat geben lassen.
Nur beschissen ist es mit den Kindern. Und das habe ich am eigenen Leib gesehen und mitgefühlt. Die Kinder bekommen ja auch einen Regelsatz. Wenn diese nun arbeiten wird das natürlich gekürzt. Auch wenn sie nicht in die Maßnahmen gehen, was ich auch ganz richtig finde. Wer nicht in die Maßnahmen, auch wenn sie so sinnlos sind wie der Satz "Morgen geht die Welt unter". Wenn also Kinder die Maßnahmen frühzeitig abbrechen oder erst gar nicht hingehen, und dann spreche ich nicht von solchen Menschen, die sich krankschreiben lassen, werden sie gekürzt. So kann es kommen, dass einfach die Eltern Essensmarken bekommen. Aber diese haben dann immer noch 5 € am Tag zum essen. Man bedenke hier, dass Studenten mit 3 € überleben müssen.
Auch hier wäre es mir egal, ob ich nun Essensmarken bekomme oder Geld.

Das ist eine Ungerechtigkeit.

Dienstag, 22. September 2009

Wahlen 2009

Als die Kanzlerin Angela Merkel in Hamburg eine Rede halten wollte, waren Flashmober dort und riefen nach jedem Satz "yeaahh".
Hier die Internetseite: http://rotke.twoday.net/stories/5945607/Und alle so:"jeaahh
Daraufhin hat auch der Spiegel darüber geschrieben und news hat gleich mitgezogen.
Ist das nicht eine neue Art zu protestieren?

Könnte man doch auch in München mit der CSU machen. Bei einer Veranstaltung "mia san mia" rufen. Oder etwas bayerisches in der Art.

Mittwoch, 26. August 2009

Cosa Nostra und Co.

MÜNCHEN
"Die Mafia ist ein schleichendes Gift, das sich unbemerkt immer weiter ausbreitet" sagen Münchner Mafia-Jäger und bringen damit eines der größten Probleme auf den Punkt. Camorra, Cosa Nostra und ’Ndrangheta bilden in Bayern ein kriminelles Netzwerk.

Giuseppe C. lebte jahrelang unauffällig in München, ging hier wie tausende seiner Landsleute zur Arbeit und zahlte seine Steuern. Mit Freunden und Kollegen plauderte der 47-jährige Neapolitaner über Fußball, die Formel1 und manchmal über die Familie. Dass er bei der Camorra ist, erzählte er niemandem.
Eines Tages geriet Giuseppe C. in eine Personenkontrolle. Dabei fiel auf, dass sein Ausweis gefälscht war. Die Münchner Polizei erkundigte sich bei ihren Kollegen in Italien und erfuhr, dass sie es mit einem gesuchten Mafioso zu tun hat. Ende Mai wurde der Neapolitaner abgeschoben.


Viele Mafiosi tarnen sich als Köche oder Kellner

Giuseppe C. ist kein Einzelfall.
Seit Jahren gilt München als Rückzugsgebiet für Mafiosi, denen der Boden in Italien zu heiß geworden ist. Wie viele es in der Stadt sind, lässt sich nicht abschätzen.Unterschlupf und einen Job finden sie bei Freunden oder Verwandten – meist in der Gastronomie. Sie arbeiten als Koch, als Küchenhilfe oder Kellner, manche auch als Kuriere oder Bauarbeiter. „Sie versuchen möglichst unauffällig zu bleiben und vermeiden Ärger mit der Polizei“, erzählt Kriminaloberrat Clemens Merkl, Chef des Dezernat 3 beim Polizeipräsidium München, zuständig für organisierte Kriminalität, „genau das ist es, was unsere Ermittlungen so schwierig macht.“Der letzte größere Fisch ging Fahndern 2002 ins Netz: ein in München lebender Italiener, der an der Deutsch-Schweizer Grenze erwischt und der italienischen Justiz übergeben wurde.Kokain und Autos - viel läuft über München
Die neapolitanische Camorra, die sizilianische Cosa Nostra und die kalabrische ’Ndrangheta nutzen München aber nicht nur als Rückzugsraum. Die ’Ndrangheta beispielsweise ist im Drogenhandel äußerst aktiv und macht mit Kokain ein Vermögen.
Der Stoff kommt per Schiff aus Südamerika und wird in ganz Europa verkauft. Das schmutzige Drogengeld wird anschließend gewaschen. „Die Mafia tut das, in dem sie versucht, sich in die legale Geschäftswelt einzukaufen“, erklärt Gerald Busch, Leitender Kriminaldirektor beim LKA in München.Ein weiteres lukratives Geschäftsgebiet der italienischen Mafia sind Autoschiebereien: Luxuskarossen, teure Motorräder, die in München verschwinden und dann in Afrika oder im Nahen Osten wieder auftauchen.
Schutzgeld? Gibt's - auch hier bei uns

Schutzgelder bringen der Mafia ebenfalls Millionen. Die betroffenen Wirte zahlen und schweigen – auch in München. „Das Dunkelfeld ist enorm“ sagen Fahnder. Der Grund: Keines der Opfer traut sich zur Polizei. Seit Jahren stand deshalb kein Schutzgelderpresser mehr in München vor Gericht. 1993 wurden die letzten verurteilt.

„Die einzelnen Familien agieren völlig unabhängig voneinander", betont Michael Feiler vom Verfassungsschutz. Geheimdienst und Polizei verfolgen das Treiben der Mafia seit Jahren. Und doch sind die Erkenntnisse spärlich. Die Clans schotten sich ab. „Wir kennen einige Strukturen von Familien und Personen, die hier leben“, sagen Ermittler. Eine Handvoll sollen es in München sein, in ganz Bayern weniger als Hundert, heißt es.

Die Mafia arbeitet verdeckt, zum Teil konspirativ. Strohmänner übernehmen das Geschäft, versuchen die Transaktionen zu verschleiern.
„Die Mafia ist wie Seife“, sagt Clemens Merkl, „immer wenn wir ein Stück haben, flutscht es uns wieder aus der Hand.
“Wirt verkauft, Wirt kauft - und die Mafia wäscht ihr Geld.

Die Fäden im Hintergrund ziehen die Bosse in Italien. Sie geben die Aufträge. Oft schicken die Paten Familienangehörige – Söhne, Neffen, oder auch Leute, die nicht zur Familie gehören, aber dem Clan loyal ergeben sind.

So wie im Fall eines 60-jähriger Sizilianers, der in München eine Boutique betrieb. Besonders gut lief sein Laden nicht, trotzdem hatte der Mann einen Ferrari und einen M 3 BMW in der Garage.

So etwas weckt die Neugier der Fahnder. Sie nahmen den Mann unter die Lupe. Doch der behauptete, er habe das Geld geerbt. Ob von einer reichen Tante auf Sizilien oder doch von der Cosa Nostra ließ sich nicht klären. Die Polizei ist sich trotzdem sicher, dass er mit der Cosa Nostra unter einer Decke steckt. Der 60-Jährige hat inzwischen umgesattelt und betreibt in München eine Pizzeria.

Eine typischer Tick der Mafia. „Dazu gehört die Neueröffnung oder die spontane Schließung eines Restaurants und dessen Wiedereröffnung kurze Zeit später“, berichtet Michael Feiler. Die Lokale wechseln für horrende Summen den Besitzer – Drogengeld, das damit auf einen Schlag sauber ist.

„Wichtig ist, die Finanz-ströme zu verfolgen und aufzudecken", sagt Kommissariatsleiter Rudolf Wagner. „Wir müssen unsere Arbeit deshalb noch mehr mit den Steuerbehörden verzahnen." In seinem Kommissariat, zuständig für organisierte Kriminalität, arbeiten acht Finanzermittler.
Vom Stoffhändler zum Multimillionär

Überall wo satte Gewinne locken, taucht auch die Mafia auf – beispielsweise im Hotel- und Immobiliengeschäft. Die Deals werden möglichst dezent und unauffällig abgewickelt. Systematisch werden die Preise in die Höhe getrieben. Ein Bombengeschäft für die Mafia – legal und für die Polizei schwer zu packen.

Im Gegensatz zu Banden aus Osteuropa und Asien vermeidet die italienische Mafia Aktionen, die in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgen. In München gibt es keine offenen Revierkämpfe im Rotlichtmilieu oder blutige Schießereien wie im August vor zwei Jahren in Duisburg. Damals gerieten vor der Pizzeria „Da Bruno“ zwei verfeindete Clans der ’Ndrangheta aneinander. Die Bilanz: sechs Tote. „Da ist etwas völlig außer Kontrolle geraten“, vermuten Ermittler. Restlos geklärt ist der Fall bis heute nicht.

Nach dem Blutbad von Duisburg wurde eine deutsch-italienische Taskforce (DITF) gegründet. Das Bundeskriminalamt hat mit Hilfe italienischer und deutscher Behörden eine Studie über die Mafia zusammengestellt. Darin ist der Fall eines Kaufmanns beschrieben, der 1981 nach München kam und heute ein einflussreicher Unternehmer mit einem steuerpflichtigen Jahresumsatz von 665 Millionen Euro ist. „Hier ist nicht nachvollziehbar, wie dieser Italiener innerhalb von 15 Jahren vom einfachen Stoffhändler zum Multimillionär aufsteigen konnte“, so die BKA-Studie.

Interessant ist auch, dass Frauen bei der ’Ndrangheta eine immer wichtigere Rolle spielen. „Sie sind nicht mehr nur die schweigenden und von Rache erfüllten Mütter und Ehefrauen, sondern vollwertige Mitglieder des Clans. Mit ihren Aktivitäten unterwerfen sie sich allen Regeln und Ritualen der Familie“, heißt es in der jüngsten Lageeinschätzung des Verfassungsschutzes. Die Zeiten, in denen man einen Mafioso am Tattoo und am Heiligenbildchen in der Anzugtasche erkannte, sind vorbei.

Ralph Hub
Abendzeitung - Cosa Nostra und Co.: Mafia-Filiale München
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Leben und anderes Zeug

Danielle ist:

- Satire
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Danielle schreibt:

Ämter
Ja ich rege mich heute wieder einmal über Ämter...
Danielle1798 - 14. Okt, 13:37
Bayern ...
... und der Rest von Deutschland. Bayern habt sich...
Danielle1798 - 14. Okt, 13:20
Antwort bezüglich...
Vor einiger Zeit habe ich eine Mail an die TU Ilmenau...
Danielle1798 - 14. Okt, 13:05
Geld
Geld ist wichtig, sonst könnte man ja nicht überleben...
Danielle1798 - 6. Okt, 10:40
Wiesn
Man fühlt sich so richtig alleine und im Stich...
Danielle1798 - 30. Sep, 12:39

Danielle kommentiert:

Er antwortet zwar auf...
Er antwortet zwar auf meine Frage 4, aber ... (und...
Danielle1798 - 7. Nov, 13:49
Naja irgendwie kann ich...
Naja irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass...
Danielle1798 - 7. Nov, 13:37
Es gibt in Slowenien...
Es gibt in Slowenien ein Bier das genauso heißt....
Danielle1798 - 14. Okt, 13:45
Einiges zur Erklärung
Mit "Kinder" waren auch die Söhne und Töchter...
Danielle1798 - 7. Okt, 17:57

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